Gemeindebrief

der Kirchengemeinden

Neukloster und Groß-Tessin

 

Oktober  bis Dezember 2017

 

 

Erntegedanken

 

Auf meinem Balkon wachsen Tomaten. Sie sind bald erntereif, ich freue mich schon darauf.

Na und, sagst du, hab ich auch in meinem Garten, außerdem Kartoffeln, Karotten, Kohl – das ist doch nichts Besonderes.

Wirklich nicht? Gut, wir können Tomaten, Kartoffeln und all das andere Gemüse und Obst jederzeit auf dem Markt oder in der Kaufhalle kaufen. Es ist immer etwas da. Was aber, wenn nicht?

Die Kirschbauern haben es in diesem Jahr deutlich zu spüren bekommen, was es heißt, wenn eine ganze Ernte durch Frost verloren geht. Schön, auf Kirschen können wir verzichten.

Aber stell dir vor, eine Pilzkrankheit vernichtet das Brotgetreide, die Kartoffeln verfaulen wegen Dauerregen in der Erde, das Gemüse gedeiht nicht, weil es zu kalt und zu nass ist, und das vielleicht mehrere Jahre hintereinander. Nicht wahr, da wird man schon etwas nachdenklich. Ist es nicht eigentlich ein Wunder, dass so etwas nicht passiert?

Ich habe meine Tomaten „von klein auf“ beobachtet und umsorgt, hab ihnen gute Erde gegeben, für Platz und Stütze gesorgt, als sie größer wurden, sie regelmäßig gewässert und in die Sonne gestellt.

Dass aber auch wirklich genug Sonne und Wärme da war, das lag nicht

in meiner Macht, dafür hat ein anderer gesorgt. Und darum bin ich dankbar, dass ich bald ernten kann.

Sagen wir Gott doch öfter mal Dank für die Ernte, nicht nur am Erntedanktag – denn eine gute Ernte ist auch heute keine Selbstverständlichkeit!

 

Elisabeth Steyn
 

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Bericht aus dem Kirchengemeinderat

Das zurzeit größte Thema im KGR ist auch nach außen sichtbar: Die Kirche ist eingerüstet, es geht endlich weiter mit der Sanierung! Noch ist unklar, wie weit die Arbeiten in diesem Jahr kommen werden, da sich bei genauerer Untersuchung doch mehr Schäden zeigen als gedacht. Geplant sind im 1. und 2. Bauabschnitt die

Grundinstandsetzung des Chordachs und des südlichen Querhauses, im 3. und 4. Bauabschnitt sind dann das Nordschiff und das Langschiff dran. Im nächsten Jahr sollen auch wieder zwei Bänke im Außengelände aufgestellt werden.

Einige von uns nicht mehr genutzte Kirchenbänke werden (gegen eine Spende) an eine kleine Gemeinde bei Sternberg abgegeben, die damit ihre Trauerhalle würdiger gestalten möchte.

Im Juni beschloss der KGR, die Bewerbung für die Prädikantenausbildung von Frau Heinrich und die Lektorenausbildung für Frau Steyn zu unterstützen. Auf der Sitzung am 4. September wurde die Wahl zur Kirchenkreissynode durchgeführt.

 

Elisabeth Steyn

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Danke fürs Kirchgeld 2017

Eine große Stütze unseres vielfältigen Gemeindelebens ist Ihr freiwilliges Gemeindekirchgeld. Auch im Jahr 2016 ist eine gute Summe zusammen-gekommen, die die Arbeit in den beiden Kirchengemeinden unterstützt.

Das Gemeindekirchgeld bleibt zu 100 % in unseren beiden Kirchen-

gemeinden. Haben Sie vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 

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Der Marienaltar braucht Ihre Hilfe !

 

Sicher haben Sie es aus der Presse erfahren, dass der Marienaltar in der Klosterkirche gefährdet ist. Eine Restaurierung ist dringend erforderlich. Der Altar, der um 1500 in der heutigen Form entstand, weist Schäden auf, die dringend behoben werden müssen. Der Staub und das Klima in der Kirche sind beispielsweise Ursachen dafür, dass Farbschichten verblassen und sich lösen. Nun hat der Kirchengemeinderat einen Restaurator damit beauftragt, als ersten Schritt der Restaurierung mit einer Notsicherung zu beginnen. Dabei werden gravierende Schäden soweit behoben, dass keine Folgeschäden zu befürchten sind und nach eingehender Bestandsaufnahme eine Restaurierungskonzeption erstellt werden kann.

 

 

 

 

Wir als Kirchengemeinde bitten Sie um Unterstützung. Die Kirchengemeinde hat ein Spendenkonto eingerichtet, auf das ausschließlich Gelder für die Altarrestaurierung eingehen. Auf dieses Konto können Sie Ihre Spenden überweisen. Sie können aber auch Ihre Spende im Gemeindebüro einzahlen. Spendenbescheinigungen werden selbstverständlich ausgestellt.  Bitte vergessen Sie nicht, Ihre Anschrift auf der Überweisung mit anzugeben.

 

Spendenkonto Marienaltar: Sparkasse Mecklenburg-Nordwest

IBAN: DE70 1405 1000 1006 0177 35

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Hinweise zur Übernahme des Patenamtes

 

Es ist schön, wenn Freunde oder Verwandte jemanden bitten, Taufpate zu werden. Ein Taufpate verspricht bei der Taufe, das Patenkind zu begleiten und ihm dabei zu helfen, den christlichen Glauben kennenzulernen. Taufpate kann werden, wer getauft und konfirmiert ist und aktives Mitglied in der evangelischen Kirche ist. Auch Christen, die anderen Kirchen angehören, können das Patenamt übernehmen. Wenn Sie Paten für eine Taufe suchen, sprechen Sie darüber möglichst frühzeitig mit den künftigen Paten. Wir bieten für Erwachsene Glaubenskurse an, die Voraussetzung für die Taufe und die nachträgliche Konfirmation sind. Fragen Sie bitte bei Interesse im Pfarramt nach.

 

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Planung der Sanierung der Klosterkirche

In den letzten Jahren zeigte sich, dass eine Restaurierung der Klosterkirche ansteht. Der letzte große Umbau, der der Klosterkirche ihre heutige Gestalt und ihr heutiges Aussehen gab, ist nun einhundertfünfzig Jahre her. Zwar wurde immer wieder Hand angelegt, um die Kirche zu erhalten.

Nun sind grundlegende Arbeiten an der Kirche unumgänglich. In diesem Jahr wurde ein Antrag auf die Anerkennung eines Bauwerks nationaler Bedeutung erarbeitet und eingereicht. Die architektonische Bedeutung, der historische Dachstuhl aus der Entstehungszeit der Kirche und die mittelalterlichen Glasmalereien sprechen dafür, dass die Klosterkirche ein Bauwerk besonderer Bedeutung über Mecklenburg hinaus ist. Wenn dieser Antrag positiv beschieden wird, können Fördermittel des Bundes und des Landes Mecklenburg-Vorpommern helfen, die Sanierung der Klosterkirche, die sich über mehrere Jahre erstrecken wird, voranzubringen.

Ein erster Bauabschnitt ist für das Jahr 2015 geplant. Dann wird sich die Klosterkirche in eine Baustelle verwandeln. Gottesdienste und andere Veranstaltungen werden  nach Möglichkeit weiterhin in der Kirche stattfinden.

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Keine neue Kirchensteuer

Zum Jahreswechsel erhielten Kunden von Banken und Sparkassen verwirrende Mitteilungen wie diese: „Kirchensteuer auf abgeltend besteuerte Kapitalerträge wird ab dem 1. Januar 2015 automatisch einbehalten und an die steuererhebenden Religionsgemeinschaften abgeführt.“ Viele Menschen sind durch diese Mitteilungen verunsichert. ABER:  Bei der Neuregelung handelt es sich nicht um eine neue Steuer, sondern lediglich um ein modernisiertes und automatisiertes Verfahren! Hierzu gleichen die Banken die Religionszugehörigkeit ihrer Kunden mit dem Bundeszentralamt für Steuern ab.  Dies musste bisher von den Bankkunden selbst veranlasst oder bei der Steuererklärung angegeben werden.

Grundsätzlich gilt: Generell zahlt niemand mehr Steuern als bisher. Wer bisher keine Kirchensteuern zahlt, weil er so wenig verdient, Rentner oder Student ist, zahlt auch weiterhin keine Kirchensteuern.

Wer dennoch aufgrund dieser missverständlichen Informationen aus der Kirche ausgetreten ist, kann dies rückgängig machen. Wenden Sie sich bitte an Ihren Pastor und lassen Sie sich beraten. Sie sind uns wichtig, wir möchten nicht auf Sie und Ihre Mitgliedschaft verzichten!

 

Für Nachfragen wenden Sie sich gern auch an die Kirchenkreisverwaltung, Tel. 0385- 5185 100, sowie die Steuerabteilung im Landeskirchenamt unter der gebührenfreien Rufnummer 0800 – 1181204 oder per E-Mail unter steuern@lka.nordkirche.de.


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Zahlen und Fakten zur Nordkirche

 

In den 1.067 Kirchengemeinden der Nordkirche arbeiten 19.000 kirchliche Mit-arbeitende, davon 1.769 Pastorinnen und Pastoren. Dazu kommen in der Diakonie rund 51.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es engagieren sich rund 92.000 ehrenamtlich tätige Männer und Frauen und tragen so einen wesentlichen Teil des kirchlichen Lebens.

2010 wurden 19.930 Menschen getauft und gut 23.000 Jugendliche konfirmiert, 5.943 Trauungen und Gottesdienste zur Eheschließung wurden gefeiert und 25.530 Menschen kirchlich bestattet.

Ein besonderes Kennzeichen sind die 1.906 Kirchengebäude – davon  794 im bisherigen Nordelbien, 664 in Mecklenburg und 448 im pommerschen Gebiet.

 

 

Einiges, das sich ändert, einiges das bleibt:

 

Da sind zunächst die Namen: aus den Kirchgemeinden werden Kirchengemeinden, aus den Propsteien Kirchenregionen, aus den Kirchenkreisen Propsteien, aus der Mecklenburgischen Landeskirche der Kirchenkreis Mecklenburg. Die Amtsbe-zeichnung der Pastorinnen und Pastoren bleibt. Pröpstinnen und Pröpste heißen künftig Regionalpastorinnen und -pastoren, die Landessuperintendenten werden künftig Pröpste genannt. Die Kirchenkreisverwaltungen werden zu einer Kirchen-kreisverwaltung in Schwerin mit zwei Außenstellen zusammengefasst. Sitz des leitenden Bischofs wird Schwerin werden.

Jeder Kirchenkreis hat eine Kirchenkreissynode als Vertretung der Kirchenge-meinden sowie der Dienste und Werke. Diese wählt die Pröpstinnen und Pröpste, beschließt den Haushalt, entscheidet über die Errichtung oder Aufhebung von Pfarrstellen, wählt den Kirchenkreisrat und hat Antragsrecht in der Landessynode.

Die Landessynode wählt  die Kirchenleitung, beschließt über den Haushalt und wählt die Bischöfinnen und Bischöfe. Der Landessynode gehören 156 Mitglieder an, wobei die Bischöfinnen und Bischöfe nicht in die Synode wählbar sind. Der Kirchenleitung gehören 13 Personen sowie die Bischöfinnen und Bischöfe an.

 

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Sonnenkamp der Anfang – Eine Ausstellung im Glockenturm

 

Anlässlich des Klosterfestes am 6. Juni wurde im Glockenturm eine Ausstellung über die Anfänge des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters eröffnet. Urkunden aus dem 13. Jahrhundert geben Auskunft über bedeutende Ereignisse aber auch über profanere Dinge. So erfährt man in der Ausstellung etwas über den kleinsten Kreuzritterorden, warum Heringe aus Stralsund ausgerechnet nach Neukloster geliefert wurden und was es mit Engeln auf High Heels auf sich hat. Besucher der Ausstellung zeigen sich begeistert von den dort zu sehenden Schautafeln und Installationen.

Die Ausstellung ist während der Kirchenöffnungszeiten ( Montag bis Freitag von 10.oo - 12.oo Uhr und 14.oo - 16.oo Uhr ) geöffnet. Unsere Kirchenführer öffnen Ihnen gern den Turm.

 

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Liebe Gemeindemitglieder,

 

was machen Sie, wenn Sie nicht weiter wissen und keinen Menschen zum Reden haben? Wenn Ihr Problem, Ihre Trauer, Einsamkeit und Verzweiflung so groß sind, dass Sie sich niemandem aus dem Verwandten-, Freundes- oder Bekanntenkreis anvertrauen können oder mögen? Oder einfach niemand Zeit hat?

Diese Momente kennt wohl jeder, gehören sie doch zu uns Menschen.

Seit fast 17 Jahren gibt es in Schwerin die Telefonseelsorge. Da erreichen Sie Tag und Nacht jemanden, der für Sie da ist, Ihnen zuhört und gemeinsam mit Ihnen nach neuen Wegen sucht.

Wenn Sie bei der Telefonseelsorge anrufen, können sie völlig anonym bleiben. Auf unserem Display erscheint Ihre Nummer nicht und auch auf Ihrer Rechnung wird der Anruf bei der Telefonseelsorge nicht verzeichnet. Zudem ist der Anruf bei uns für Sie kostenfrei!

Ich denke, es ist ähnlich wie bei der Feuerwehr: Für den Notfall sollten Sie die Nummer kennen oder sie an  Menschen weiterreichen, denen ein Gespräch weiterhelfen kann.

 

Der Dienst in der Telefonseelsorge geschieht ehrenamtlich. Er wird von Menschen geleistet, die teilen, mitgestalten und verändern wollen.

Im September 2008 startet der neue einjährige Ausbildungskurs zum Telefonseelsorger. Hierfür suchen wir Menschen, die diese wichtige Arbeit übernehmen möchten.

 

Wenn Sie mehr über unsere Arbeit erfahren möchten oder sich für die Ausbildung und den Dienst interessieren, rufen Sie uns bitte montags bis freitags jeweils von 9.00 – 13.00 Uhr in der Geschäftsstelle unter der Telefonnummer 0385 – 51 25 25  an.

Bleiben Sie behütet!

Uta Krause

Leiterin der TelefonSeelsorge Schwerin

 

 

 

Informationen zum Kirchgeld

 

Auch in diesem Jahr bitten wir Sie um die Zahlung Ihrer Kirchgeldspende. Unsere Kirchengemeinde erhält ihre Finanzen zum Teil aus Kirchensteuereinnahmen, Spenden und Kollekten, teilweise aus Pachteinnahmen und, was besonders wichtig ist, aus den Kirchgeldspenden, die in voller Höhe in der Kirchengemeinde bleiben.

Die Kirchengemeinde ist auf Ihre Kirchgeldspenden angewiesen. Da das Kirchgeld in voller Höhe in der Gemeinde bleibt, werden aus den Kirchgeldeinnahmen die Gemeindeaktivitäten sowie Gehaltsanteile gezahlt.  Allen, die ihr Kirchgeld regelmäßig zahlen, sei herzlich gedankt.

Die Höhe Ihrer Kirchgeldspenden richtet sich nach dem Nettoeinkommen oder den Bezügen. Als Richtgröße dienen die Angaben in der untenstehenden  Tabelle:

 

Monatliches Einkommen

        Jährliches Kirchgeld

Bis 375 €

6 €

500 €

16 €

625 €

20 €

750 €

24 €

875 €

28 €

1000 €

32 €

1250 €

40 €

1500 €

48 €

1500 €

48 €

1750 €

56 €

2000 €

64 €

2250 €

72 €

2500 €

80 €

Über 2500 €

84 €

Das Kirchgeld können Sie im Pfarramt einzahlen oder auf das Konto Ihrer Kirchengemeinde überweisen. Die Bankverbindungen finden Sie auf der inneren Umschlagseite. Spendenbescheinigungen werden auf Wunsch ausgestellt.

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Informationen von den Friedhöfen:

 

 

Es hat sich längst herumgesprochen, dass auf dem Friedhof in Neukloster ein Rasengrabfeld angelegt wurde. Hier können Einzel- und Doppelgrabstellen erworben werden, bei denen die Pflege des Grabes der Friedhofsverwaltung obliegt.

Auch auf dem Friedhof in Groß-Tessin ist seit diesem Jahr die Bestattung auf einem Rasengrabfeld möglich. Ebenso wurde ein Grabfeld für Urnengräber angelegt.

Nähere Informationen erhalten Sie im Pfarramt.

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