Gemeindebrief

der Kirchengemeinde

Neukloster und Groß-Tessin

 

Dezember 2018 - März 2019

 

 

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

was wäre Weihnachten ohne Stern? Ohne den Stern, der Menschen den Weg zum Stall weist, zur Krippe, zum Neugeborenen ? Was wäre Weihnachten ohne diesen besonderen Stern, hell und groß, strahlkräftiger als andere Sterne?

Weil sie diesen Stern entdeckten, brachen Menschen auf. Ein solcher Stern weise auf einen neuen König hin, so erklärten sie ihren Aufbruch. Sie brachen auf in ein Abenteuer. Ließen Sicherheiten hinter sich. Nahmen unsichere Wege in Kauf für ein vages Ziel. Denn was sie finden würden, wussten sie nicht. Andere taten und tun es genau so. Bis heute ist es so. Weihnachten geht ein neuer Stern auf. Wieder und wieder. Einer, der anders ist als die, die man vor Augen hat. Keiner mit  Glanz und Glamour. Ein Stern, der Lebensnähe vermittelt, Bodenhaftung und Stallgeruch. Mit Vieh, Stroh und Krippe. In dieser Notunterkunft.

Die, die aufbrechen und mit Hilfe des Sternes den so anderen König finden, sind erschrocken und überrascht. Zwar werden ihre Erwartungen nicht erfüllt, doch erkennen sie schnell: Hier ist etwas echt, nicht gekünstelt. Das hier, das ist keine Realityshow.  Gott kommt zur Welt. Hier im Stall. Hier, mitten im Leben der Menschen. Mitten im Alltäglichen. So wird Gott als Mensch in unsere Menschlichkeit hineingeboren.

In einer verwinkelten, dunklen Ecke, irgendwo im Hinterhof. Um sie zu finden, braucht man einen Stern. Diesen Stern brauchen auch wir, damit wir uns nicht blenden lassen von den vielen Lichtern, die uns Weihnachten suggerieren. Damit den Mut finden, einzutauchen in das eigene Dunkel und erfahren können, wie es ist, wenn Gott Mensch unter Menschen wird. Damit das Licht der Weihnacht uns auch inwendig erhellen kann. Dazu bedarf es nur eines Sterns.

 

In diesem Gemeindebrief werden Sie des Öfteren von Mitarbeitern lesen, die in den kommenden Wochen und Monaten neu aufbrechen. Unsere Gemeindepädagogin, Renate Maercker wechselt in die übergemeindliche Kinder- und Jugendarbeit. Pastorin Miriam Knierim aus Hornstorf, die Pfarrstelle, zu der bisher die Kirchengemeinde Zurow gehörte. Auch ich werde zum 1. März 2019 die Gemeinde wechseln und übernehme die Pfarrstelle in Dorf Mecklenburg. Ziemlich viel Veränderung auf einmal, gewiss. Aber manches ergibt sich so. Nun ist es Zeit, Abschied zu nehmen von Vertrautem, Zeit aber auch zum Aufbruch und für Neuanfänge. Für uns als Mitarbeiter und unsere Kirchengemeinden. Vertrauen wir in allen Umbrüchen dem, der sagt: Siehe, ich bin bei euch alle Tage.

 

Ein gesegnetes Weihnachtsfest wünscht Ihnen Ihr Pastor Jens Krause


 

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Aus der Kirchengemeinde

 

Liebe Kinder und Erwachsene der Kirchengemeinde Neukloster,

 

ab Februar werde ich nur noch als Regionalreferentin für Kinder- und Jugend in der Propstei Wismar arbeiten und nicht mehr in Neukloster. Der Abschied fällt mir nicht leicht, habe ich doch in den 14 Jahren mit euch allen so viel erlebt! Gern erinnere ich mich an die wöchentlichen Treffen der Klosterkinder und die Krippenspiele,  gemeinsames Musizieren mit Flöten und „Pasters Kinner“, an die Musicals, die Fahrradfreizeiten im Sommer, die Kinderkirchentage, die Weltgebetstage oder die Sommerfeste und und und!

 

Ich danke allen für diese reiche Zeit! Gemeinde lebt durch die Menschen, die sie gestalten.

Am 27. Januar laden wir herzlich zu meiner Verabschiedung ein: um 14.00 Uhr gibt es eine Andacht in der (kalten) Kirche und anschließend  im (warmen) Gemeindehaus  Kaffee und Kuchen.

Gleichzeitig werden die Klosterkinder ihre wirklich tollen Arbeiten des Kunstprojektes „800 Fenster in den Himmel für Neukloster“ präsentieren.

Ich freue mich, wenn viele kommen, denen ich in der Kirchengemeinde Neukloster in den 14 Jahren begegnet bin und wünsche  allen von Herzen Gottes Segen!                                           

Eure Renate Maercker

 

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Ein Jahr Förderverein Klosterkirche St. Maria im Sonnenkamp

 

Lesung Dr. Nils, Stadtfest, Benefizkonzert, Gemeindefest, Tag des offenen Denkmals – das erste Jahr unseres Fördervereins war gespickt mit interessanten Veranstaltungen. Vor ein paar Tagen feierten wir unseren ersten Geburtstag. Am 16. November 2017 kamen sechzehn Menschen zusammen, denen die Restaurierung und Sanierung der Klosterkirche am Herzen liegt. Wir haben sehr aktive Mitglieder, die kreative Ideen einbringen, die Standbetreuung oder die Verköstigung der Gäste übernehmen. Zum Auftakt des Jahres 2018 hatten wir bekannten Besuch. Dr. Nils Jörn vom Stadtarchiv Wismar versorgte die Gäste mit guter Laune, humorigen Geschichten und Begebenheiten; wir versorgten die Gäste mit Snacks und Getränken und freuten uns über Spenden. In zwei Arbeitsgruppen wurden Flyer, Logo und Homepage gestaltet. Eine dritte Arbeitsgruppe baute maßstabs- und detailgetreu die Klosterkirche in Miniatur; sie dient uns nun als Spendenbox. Das Benefizkonzert im Juni war die Idee einiger Mitglieder. Es fand großen Anklang bei den Besuchern und erbrachte außerdem eine gute Summe an Spenden. Zum Stadtfest Neukloster und zum Gemeindefest der Kirchengemeinde bauten wir einen Stand auf, informierten über die Baumaßnahmen anhand von Fotos, verteilten unsere wunderbaren Flyer und baten um Spenden. Leider fiel das Gemeindefest mehr oder weniger ins Wasser, aber wir waren vor Ort. Zum Tag des offenen Denkmals organisierten Mitglieder Kirchenführungen, versorgten die rund 150 Besucher mit Kaffee und Kuchen. Zum Dank dafür füllten diese spendabel unsere Minikirche. Wenn auch Sie sich informieren wollen über die Kirche und den Förderverein, uns mit Spenden helfen und vielleicht sogar Mitglied werden wollen, kommen Sie zum Weihnachtsmarkt am 8. Dezember !

Am 17. Dezember beteiligen wir uns gemeinsam mit der Flötengruppe am Offenen Advent in Neukloster. Im Namen des Vorstandes bedanke ich mich bei allen Mitgliedern für die Unterstützung und Beteiligung. Bei den Vorstandsmitgliedern bedanke ich mich für die gute Zusammenarbeit in diesem ersten Jahr. Ohne Sie und Euch alle hätten wir das alles nicht geschafft. Ich wünsche uns für 2019 mindestens genauso viel Erfolg.

                                                                                  Sabine Heinrich

 

 

PS: Wer sich fragt, was nun mit dem gesammelten Geld passiert, hier noch ein Hinweis. Wir sind quasi eine kleine Sparkasse für die Kirchengemeinde. Wenn Zuschüsse benötigt werden, dann muss der

Kirchengemeinderat einen Beschluss fassen und beim Förderverein einen Antrag auf Summe xy  mit Projektangabe stellen und der Verein überweist anschließend das Geld an die Kirchengemeinde. Das macht unsere Gemeinnützigkeit aus und sichert uns diese auch gegenüber dem Finanzamt. So kann es auch gut sein, dass unser Vereinskonto eine Weile gut gefüllt bleibt, bis durch die Kirchengemeinde Geld abgerufen wird.

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Nachrichten aus Zurow

 

Tschüß, HoGoLüZu!

 

Manchmal kann ich es selbst kaum fassen, dass meine Ordination in der Hornstorfer Kirche und damit mein Amtsantritt in den Gemeinden Hornstorf/Goldebee, Lübow und Zurow schon fast drei Jahre her ist. In den letzten Tagen und Wochen denke ich besonders oft an diese Zeit des Anfangs zurück: An die Aufregung endlich Pastorin zu sein, die Neugier, die Gemeinden kennenzulernen und die Herausforderung, drei Gemeinden zu betreuen.

Nun, mit dem 1. Januar 2019,  tritt unser neuer Stellenplan in Kraft und die drei Gemeinden bilden neue Pfarrsprengel (Hornstorf/Neuburg, Lübow/Dorf Mecklenburg und Zurow/Neukloster). Ich selbst werde eine neue Pfarrstelle in Hamburg antreten. Damit endet für mich eine sehr prägende und bewegende Zeit in Ihrer Gemeinde.

Es war neu und sicher nicht immer ganz einfach für mich, als Stadtkind in einem Dorf zu leben und in den vielen  verschiedenen Gemeinden zu arbeiten. Aber auch diese Erfahrung war sehr wertvoll, ich bin an ihr gewachsen und ich möchte sie nicht missen.

Ich durfte Sie eine kurze Zeit lang begleiten, teilweise im Alltag, manche von Ihnen in einschneidenden Lebensphasen und ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen und allen Ehrenamtlichen für die Zusammenarbeit.

Natürlich freue ich mich auf meine neue Aufgabe in der Stadt, aber ich gehe auch schweren Herzens, da ich nun meine liebgewonnenen Gemeinden nicht weiter begleiten kann.

Ich wünsche Ihnen alles Gute für die Zukunft, Gottes reichen Segen für die Arbeit in Ihrer Gemeinde und hoffe auf ein Wiedersehen auch über meine Verabschiedung am 13. Januar hinaus.

Ihre Pastorin Miriam Knierim

 

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Auch das ganz „Alltägliche“ muss erwähnt werden:  Die Proben und Auftritte des Chores, die Sitzungen der Kirchengemeinderäte, sonntägliche und Festtagsgottesdienste in unseren Kirchen und im Reha-Zentrum, Besuche durch den Besuchsdienstkreis, die offene Kirche, die Pflege des Klostergartens, die monatlichen Kinoabende, Taizeándachten, Treffen der Klosterkinder, Konfirmanden, der Jugendlichen und Senioren. Hilfe bei den Aktivitäten unserer Gemeinden, z.B. beim Kirchenputz, beim Gemeindefest, beim Austragen der Gemeindebriefe, bei der Gottesdienstgestaltung, bei den Krippenspielproben und vielem  mehr.

Wir danken allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern unserer Kirchengemeinden und der drei Fördervereine für ihre Arbeit  und ihr Engagement!

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Die Fusion der Kirchengemeinden ist abgeschlossen

 

Ist Ihnen die kleine Veränderung auf der Titelseite des Gemeindebriefes aufgefallen? Den meisten vermutlich nicht. Es ist ein „n“, das von nun an fehlen wird. Am 2. Juli 2018  wurde die Fusion der Kirchengemeinden Neukloster und Groß-Tessin zur Kirchengemeinde Neukloster und Groß-Tessin bestätigt. Es war eine Bestätigung, auf die wir lange warten mussten. Manchmal mahlen die Mühlen langsam. Künftig gibt es nur noch einen Kirchengemeinderat, der aus den Mitgliedern der Kirchengemeinderäte Neukloster und Groß-Tessin besteht. Die Kirchengemeindekasse wird gemeinsam geführt, die Baukassen bleiben weiterhin für die Kirchen und Gebäude einzeln bestehen. Ebenso auch die Friedhofshaushalte. Beraten und entschieden wird künftig gemeinsam.

Die Kirchengemeinde hat nun ein eigenes Siegel. Was neben diesen formellen Dingen das Wichtigste ist: wir sind nun miteinander auf dem Weg und nicht nebeneinander.

 

Bauarbeiten

 

In Neukloster wurde Anfang August der Vierungsturm fertig gestellt.

Jetzt kann weiter am Dachstuhl gearbeitet und an die Eindeckung des Chordaches vorgenommen werden. Auch am Marienaltar wird gearbeitet, zurzeit mehr in der Werkstatt des Restaurators, in der die abgenommenen Engel überarbeitet werden, als in der Klosterkirche selbst.

 

In Groß-Tessin können noch in diesem Jahr zwei Kirchenfenster erneuert werden. Die Mittel dazu stellt der Förderverein zur Erhaltung der Dorfkirche Groß-Tessin zur Verfügung.

Stifterscheibe in Groß-Tessin

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Veränderungen auf den Friedhöfen

 

Zu unserer Kirchengemeinde gehören die Friedhöfe in Neukloster, Passee, Groß-Tessin und Bäbelin. Dabei ist Neukloster der größte Friedhof und viele Menschen aus unserer Gemeinde finden hier ihre letzte Ruhestätte. Auf den Dorffriedhöfen dagegen finden immer seltener Bestattungen statt. Die Anzahl der belegten Grabstellen in Groß-Tessin, Bäbelin und Passee nimmt seit Jahren kontinuierlich ab. Neue Grabstellen kommen kaum hinzu. Dennoch müssen diese Friedhöfe gepflegt werden. Die Pflege und der Unterhalt der Dorffriedhöfe ist seit einigen Jahren mit Defiziten in den Friedhofshaushalten verbunden. Das ist ein Problem, das wir mit vielen kleinen Friedhöfen im Land teilen. Die Kirchenkreisverwaltung bietet Beratungen an. Eine solche fand im Frühjahr auch in unserer Gemeinde statt. Einerseits wird vorgeschlagen, Teile der Friedhöfe Groß-Tessin, Bäbelin und Passee stillzulegen und nicht mehr als Begräbnisfläche auszuweisen. Auf den Friedhöfen Bäbelin und Passee ist die Situation so dramatisch, dass auch über eine Stilllegung dieser beiden Friedhöfe nachgedacht werden muss. Der Kirchengemeinderat beschäftigt sich derzeit mit diesen Fragen und muss bis zum Ende des Jahres Entscheidungen treffen. Für die Friedhöfe Bäbelin und Passee möchten wir Ihre Gedanken mit in die Entscheidungsfindung einbeziehen.

Wir laden Sie zu Gesprächen ein: 

 

In die Kirche Bäbelin am Samstag, den 20. Oktober um 14.oo Uhr

In die Kirche Passee am Samstag, den 20. Oktober um 15.oo Uhr .

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Gemeindefest  im Regen

 

Am 22. Juni feierten wir unser Gemeindefest. Es begann mit dem Gottesdienst um 14.oo Uhr in der Kirche. Das Thema in diesem Jahr war „Die Sonne“ – an diesem Wochenende ließ sie sich nicht sehr häufig sehen und so standen wir öfter mal im Regenschauer. Aber das Wetter ist ja nie so, wie wir es uns vorstellen, denn in den letzten Wochen haben sich bestimmt alle den Regen öfter mal herbeigesehnt.

 

Die Christenlehrekinder zeigten im Gottesdienst, wofür die Sonne so alles gut ist. Zum Beispiel lässt sie die Blumen und Bäume wachsen, sie kann Strom liefern und die Kinder können bei Sonnenschein spielen und baden.

 

Am Ausgang gab es dann für alle einen Kühlschrankmagneten als Sonne oder als „Sonnenkäfer“. Diese hatte Frau Blau gebastelt.

Nach dem Gottesdienst gab es Kaffee und Kuchen, und im Zelt ließ es sich trotz Regen gut aushalten und miteinander reden. Die Kinder spielten mit dem großen Outdoor-Spielzeug und ließen sich nicht von ein paar Regengüssen vertreiben. Der Flohmarkt wurde dann auch besichtigt und so einiges fand einen neuen Besitzer.

Um 16:30 Uhr begann das Konzert mit den Flöten und dem Chor, welches wieder alle Zuschauer begeisterte.

Danach bot die Feuerwehr Gegrilltes an und als Beilage selbstgemachte Salate an der Gemeindetheke.

Wir danken allen Helfern vom Auf- und Abbau der Zelte, Tische und Bänke.  Allen, die beim Eindecken der Tische geholfen haben und natürlich auch allen, die Kuchen oder Salate mitgebracht haben.

Trotz nicht so gutem Wetter wie sonst, war es trotzdem wieder ein gelungener Gemeindenachmittag.

 

Petra Kohrt

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Bis an die Grenze

 

Dieser Tag sollte heiß werden, hatte der Wetterbericht vorausgesagt. Bis 38° C waren angekündigt. Ganz so warm war es wohl dann doch nicht, aber es war sehr schwül und drückend. Dennoch machten wir uns gutgelaunt auf den Weg zum diesjährigen Gemeindeausflug, zumal der Bus klimatisiert war und wir zusätzlich mit Wasser versorgt wurden.

Unser erstes Ziel war Rehna, ein hübsches kleines Städtchen mit einem sehenswerten alten Ortskern und dem recht gut erhaltenen Kloster. Etwa eine Stunde führte uns eine Dame vom Rehnaer Klosterverein durch die Kirche, die Kreuzgänge und das Außengelände und zeigte und erzählte uns viele interessante Einzelheiten und hatte auch großes Verständnis dafür, dass wir immer wieder Sitzplätze suchten, vor allem im Schatten. Wäre es nicht so drückend gewesen, wären wir sicher noch länger in dem schönen Klostergarten geblieben und hätten auch mehr Interesse für die schön aufbereiteten Außenanlagen gezeigt. So aber zog es uns

dann doch wieder in den kühleren Kreuzgang und die Innenräume.

Trotzdem verging uns die Zeit schneller als gedacht, und als wir dann wieder in den Bus stiegen, freuten wir uns schon auf das Mittagessen.

Das wurde uns in einem freundlichen kleinen Dorfgasthof in der Nähe serviert, weil in Rehna selbst alle größeren Gasthäuser Urlaub machten …

Frisch gestärkt ging es dann weiter nach Schlagsdorf. Dort kamen wir an die Grenze. Der Ort liegt nämlich direkt am ehemaligen „Eisernen Vorhang“. Im Grenzhus wird eine sorgfältig aufbereitete Ausstellung zum Leben an der innerdeutschen Grenze gezeigt.

Leider waren die meisten von uns nicht mehr sehr aufnahmefähig, denn wir gerieten auch körperlich an unsere Grenzen. Kreislaufprobleme und allgemeine Schlappheit machten sich breit und wir waren sehr dankbar für den Kaffee und den Kuchen, der für uns im museumseigenen „Café Grenzstein“ bereitstand.

Ja, es war ein heißer Tag, aber wir haben ihn trotzdem genossen und kamen, etwas früher als erwartet, aber alle wohlbehalten und zufrieden wieder in Neukloster an. Und vielleicht wird der eine oder die andere ja noch einmal bei kühlerer Witterung nach Rehna oder nach Schlagsdorf fahren, um sich in Ruhe anzusehen, wofür uns diesmal die Kraft fehlte.

 

Elisabeth Steyn

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Förderverein für die Klosterkirche gegründet

 

Da während der ersten Bauphase an der Kirche verdeckte Schäden zum Vorschein kamen, werden die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel nicht ausreichen. Hierüber wurde ausführlich zu Gemeindenachmittagen, Gottesdiensten und auch im Gemeindebrief berichtet. Aus diesem Grund initiierte der Kirchengemeinderat die Gründung eines Fördervereins, der die Mittelbeschaffung erleichtert. Mit einem Förderverein bekommt man Fördergelder von Stiftungen, Vereinigungen und Institutionen, die eine Kirchengemeinde nicht dort beantragen kann. Nun saßen am 16. November sechzehn Interessierte im Gemeinderaum, diskutierten über die Satzung, die Baumaßnahmen, die Beweggründe. Die Gründung des Fördervereins wurde beschlossen, die Satzung verabschiedet. Auch die aufgestellten Kandidaten des zu wählenden Vorstandes wurden einstimmig gewählt. Der Vorstand besteht aus drei Personen: Frau Küster als Schatzmeisterin, Herr Wilken als stellvertretender Vorsitzender und Frau Heinrich als Vorsitzende. Zu Beisitzern wurden Frau Jansen und Frau von Quadt gewählt. Nun kann es losgehen. Ein Notar wird  beauftragt, die Eintragung in das Vereinsregister beim Registergericht zu beantragen. Beim Finanzamt wird die Gemeinnützigkeit des Vereins beantragt. Wenn diese Dinge erledigt sind, kann ein Vereinskonto eröffnet werden.

Am 28. November fand die erste Mitgliederversammlung statt,  um Ideen und Möglichkeiten der Geldbeschaffung zusammenzutragen. Die Ideen waren zahlreich. Im neuen Jahr treffen sich die Mitglieder wieder und besprechen die Umsetzung in 2018. Bis dahin werden von einer Arbeitsgruppe Flyer und  ein Logo erstellt und  Anträge auf Fördergelder versandt. Wenn Sie an einer Mitarbeit interessiert sind, sprechen Sie die Vorstandsmitglieder an. Mitgliedsanträge liegen im Gemeindebüro aus.  Oder kommen Sie zu unserer nächsten Mitgliederversammlung, die am 13. Februar 2018  um 19:oo Uhr im Gemeinderaum stattfindet.                                   

 

Der Vereinsvorstand


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Danke fürs Kirchgeld 2018

 

Eine große Stütze unseres vielfältigen Gemeindelebens ist Ihr freiwilliges Gemeindekirchgeld. Auch im Jahr 2018 ist eine gute Summe zusammengekommen, die die Arbeit in den beiden Kirchengemeinden unterstützt.

Das Gemeindekirchgeld bleibt zu 100 % in unseren beiden Kirchen-

gemeinden. Haben Sie vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 

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Der Marienaltar braucht Ihre Hilfe !

 

Sicher haben Sie es aus der Presse erfahren, dass der Marienaltar in der Klosterkirche gefährdet ist. Eine Restaurierung ist dringend erforderlich. Der Altar, der um 1500 in der heutigen Form entstand, weist Schäden auf, die dringend behoben werden müssen. Der Staub und das Klima in der Kirche sind beispielsweise Ursachen dafür, dass Farbschichten verblassen und sich lösen. Nun hat der Kirchengemeinderat einen Restaurator damit beauftragt, als ersten Schritt der Restaurierung mit einer Notsicherung zu beginnen. Dabei werden gravierende Schäden soweit behoben, dass keine Folgeschäden zu befürchten sind und nach eingehender Bestandsaufnahme eine Restaurierungskonzeption erstellt werden kann.

 

 

 

 

Wir als Kirchengemeinde bitten Sie um Unterstützung. Die Kirchengemeinde hat ein Spendenkonto eingerichtet, auf das ausschließlich Gelder für die Altarrestaurierung eingehen. Auf dieses Konto können Sie Ihre Spenden überweisen. Sie können aber auch Ihre Spende im Gemeindebüro einzahlen. Spendenbescheinigungen werden selbstverständlich ausgestellt.  Bitte vergessen Sie nicht, Ihre Anschrift auf der Überweisung mit anzugeben.

 

Spendenkonto Marienaltar: Sparkasse Mecklenburg-Nordwest

IBAN: DE70 1405 1000 1006 0177 35

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Hinweise zur Übernahme des Patenamtes

 

Es ist schön, wenn Freunde oder Verwandte jemanden bitten, Taufpate zu werden. Ein Taufpate verspricht bei der Taufe, das Patenkind zu begleiten und ihm dabei zu helfen, den christlichen Glauben kennenzulernen. Taufpate kann werden, wer getauft und konfirmiert ist und aktives Mitglied in der evangelischen Kirche ist. Auch Christen, die anderen Kirchen angehören, können das Patenamt übernehmen. Wenn Sie Paten für eine Taufe suchen, sprechen Sie darüber möglichst frühzeitig mit den künftigen Paten. Wir bieten für Erwachsene Glaubenskurse an, die Voraussetzung für die Taufe und die nachträgliche Konfirmation sind. Fragen Sie bitte bei Interesse im Pfarramt nach.

 

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Planung der Sanierung der Klosterkirche

In den letzten Jahren zeigte sich, dass eine Restaurierung der Klosterkirche ansteht. Der letzte große Umbau, der der Klosterkirche ihre heutige Gestalt und ihr heutiges Aussehen gab, ist nun einhundertfünfzig Jahre her. Zwar wurde immer wieder Hand angelegt, um die Kirche zu erhalten.

Nun sind grundlegende Arbeiten an der Kirche unumgänglich. In diesem Jahr wurde ein Antrag auf die Anerkennung eines Bauwerks nationaler Bedeutung erarbeitet und eingereicht. Die architektonische Bedeutung, der historische Dachstuhl aus der Entstehungszeit der Kirche und die mittelalterlichen Glasmalereien sprechen dafür, dass die Klosterkirche ein Bauwerk besonderer Bedeutung über Mecklenburg hinaus ist. Wenn dieser Antrag positiv beschieden wird, können Fördermittel des Bundes und des Landes Mecklenburg-Vorpommern helfen, die Sanierung der Klosterkirche, die sich über mehrere Jahre erstrecken wird, voranzubringen.

Ein erster Bauabschnitt ist für das Jahr 2015 geplant. Dann wird sich die Klosterkirche in eine Baustelle verwandeln. Gottesdienste und andere Veranstaltungen werden  nach Möglichkeit weiterhin in der Kirche stattfinden.

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Keine neue Kirchensteuer

Zum Jahreswechsel erhielten Kunden von Banken und Sparkassen verwirrende Mitteilungen wie diese: „Kirchensteuer auf abgeltend besteuerte Kapitalerträge wird ab dem 1. Januar 2015 automatisch einbehalten und an die steuererhebenden Religionsgemeinschaften abgeführt.“ Viele Menschen sind durch diese Mitteilungen verunsichert. ABER:  Bei der Neuregelung handelt es sich nicht um eine neue Steuer, sondern lediglich um ein modernisiertes und automatisiertes Verfahren! Hierzu gleichen die Banken die Religionszugehörigkeit ihrer Kunden mit dem Bundeszentralamt für Steuern ab.  Dies musste bisher von den Bankkunden selbst veranlasst oder bei der Steuererklärung angegeben werden.

Grundsätzlich gilt: Generell zahlt niemand mehr Steuern als bisher. Wer bisher keine Kirchensteuern zahlt, weil er so wenig verdient, Rentner oder Student ist, zahlt auch weiterhin keine Kirchensteuern.

Wer dennoch aufgrund dieser missverständlichen Informationen aus der Kirche ausgetreten ist, kann dies rückgängig machen. Wenden Sie sich bitte an Ihren Pastor und lassen Sie sich beraten. Sie sind uns wichtig, wir möchten nicht auf Sie und Ihre Mitgliedschaft verzichten!

 

Für Nachfragen wenden Sie sich gern auch an die Kirchenkreisverwaltung, Tel. 0385- 5185 100, sowie die Steuerabteilung im Landeskirchenamt unter der gebührenfreien Rufnummer 0800 – 1181204 oder per E-Mail unter steuern@lka.nordkirche.de.


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Zahlen und Fakten zur Nordkirche

 

In den 1.067 Kirchengemeinden der Nordkirche arbeiten 19.000 kirchliche Mit-arbeitende, davon 1.769 Pastorinnen und Pastoren. Dazu kommen in der Diakonie rund 51.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es engagieren sich rund 92.000 ehrenamtlich tätige Männer und Frauen und tragen so einen wesentlichen Teil des kirchlichen Lebens.

2010 wurden 19.930 Menschen getauft und gut 23.000 Jugendliche konfirmiert, 5.943 Trauungen und Gottesdienste zur Eheschließung wurden gefeiert und 25.530 Menschen kirchlich bestattet.

Ein besonderes Kennzeichen sind die 1.906 Kirchengebäude – davon  794 im bisherigen Nordelbien, 664 in Mecklenburg und 448 im pommerschen Gebiet.

 

 

Einiges, das sich ändert, einiges das bleibt:

 

Da sind zunächst die Namen: aus den Kirchgemeinden werden Kirchengemeinden, aus den Propsteien Kirchenregionen, aus den Kirchenkreisen Propsteien, aus der Mecklenburgischen Landeskirche der Kirchenkreis Mecklenburg. Die Amtsbe-zeichnung der Pastorinnen und Pastoren bleibt. Pröpstinnen und Pröpste heißen künftig Regionalpastorinnen und -pastoren, die Landessuperintendenten werden künftig Pröpste genannt. Die Kirchenkreisverwaltungen werden zu einer Kirchen-kreisverwaltung in Schwerin mit zwei Außenstellen zusammengefasst. Sitz des leitenden Bischofs wird Schwerin werden.

Jeder Kirchenkreis hat eine Kirchenkreissynode als Vertretung der Kirchenge-meinden sowie der Dienste und Werke. Diese wählt die Pröpstinnen und Pröpste, beschließt den Haushalt, entscheidet über die Errichtung oder Aufhebung von Pfarrstellen, wählt den Kirchenkreisrat und hat Antragsrecht in der Landessynode.

Die Landessynode wählt  die Kirchenleitung, beschließt über den Haushalt und wählt die Bischöfinnen und Bischöfe. Der Landessynode gehören 156 Mitglieder an, wobei die Bischöfinnen und Bischöfe nicht in die Synode wählbar sind. Der Kirchenleitung gehören 13 Personen sowie die Bischöfinnen und Bischöfe an.

 

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Sonnenkamp der Anfang – Eine Ausstellung im Glockenturm

 

Anlässlich des Klosterfestes am 6. Juni wurde im Glockenturm eine Ausstellung über die Anfänge des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters eröffnet. Urkunden aus dem 13. Jahrhundert geben Auskunft über bedeutende Ereignisse aber auch über profanere Dinge. So erfährt man in der Ausstellung etwas über den kleinsten Kreuzritterorden, warum Heringe aus Stralsund ausgerechnet nach Neukloster geliefert wurden und was es mit Engeln auf High Heels auf sich hat. Besucher der Ausstellung zeigen sich begeistert von den dort zu sehenden Schautafeln und Installationen.

Die Ausstellung ist während der Kirchenöffnungszeiten ( Montag bis Freitag von 10.oo - 12.oo Uhr und 14.oo - 16.oo Uhr ) geöffnet. Unsere Kirchenführer öffnen Ihnen gern den Turm.

 

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Liebe Gemeindemitglieder,

 

was machen Sie, wenn Sie nicht weiter wissen und keinen Menschen zum Reden haben? Wenn Ihr Problem, Ihre Trauer, Einsamkeit und Verzweiflung so groß sind, dass Sie sich niemandem aus dem Verwandten-, Freundes- oder Bekanntenkreis anvertrauen können oder mögen? Oder einfach niemand Zeit hat?

Diese Momente kennt wohl jeder, gehören sie doch zu uns Menschen.

Seit fast 17 Jahren gibt es in Schwerin die Telefonseelsorge. Da erreichen Sie Tag und Nacht jemanden, der für Sie da ist, Ihnen zuhört und gemeinsam mit Ihnen nach neuen Wegen sucht.

Wenn Sie bei der Telefonseelsorge anrufen, können sie völlig anonym bleiben. Auf unserem Display erscheint Ihre Nummer nicht und auch auf Ihrer Rechnung wird der Anruf bei der Telefonseelsorge nicht verzeichnet. Zudem ist der Anruf bei uns für Sie kostenfrei!

Ich denke, es ist ähnlich wie bei der Feuerwehr: Für den Notfall sollten Sie die Nummer kennen oder sie an  Menschen weiterreichen, denen ein Gespräch weiterhelfen kann.

 

Der Dienst in der Telefonseelsorge geschieht ehrenamtlich. Er wird von Menschen geleistet, die teilen, mitgestalten und verändern wollen.

Im September 2008 startet der neue einjährige Ausbildungskurs zum Telefonseelsorger. Hierfür suchen wir Menschen, die diese wichtige Arbeit übernehmen möchten.

 

Wenn Sie mehr über unsere Arbeit erfahren möchten oder sich für die Ausbildung und den Dienst interessieren, rufen Sie uns bitte montags bis freitags jeweils von 9.00 – 13.00 Uhr in der Geschäftsstelle unter der Telefonnummer 0385 – 51 25 25  an.

Bleiben Sie behütet!

Uta Krause

Leiterin der TelefonSeelsorge Schwerin

 

 

 

Informationen zum Kirchgeld

 

Auch in diesem Jahr bitten wir Sie um die Zahlung Ihrer Kirchgeldspende. Unsere Kirchengemeinde erhält ihre Finanzen zum Teil aus Kirchensteuereinnahmen, Spenden und Kollekten, teilweise aus Pachteinnahmen und, was besonders wichtig ist, aus den Kirchgeldspenden, die in voller Höhe in der Kirchengemeinde bleiben.

Die Kirchengemeinde ist auf Ihre Kirchgeldspenden angewiesen. Da das Kirchgeld in voller Höhe in der Gemeinde bleibt, werden aus den Kirchgeldeinnahmen die Gemeindeaktivitäten sowie Gehaltsanteile gezahlt.  Allen, die ihr Kirchgeld regelmäßig zahlen, sei herzlich gedankt.

Die Höhe Ihrer Kirchgeldspenden richtet sich nach dem Nettoeinkommen oder den Bezügen. Als Richtgröße dienen die Angaben in der untenstehenden  Tabelle:

 

Monatliches Einkommen

        Jährliches Kirchgeld

Bis 375 €

6 €

500 €

16 €

625 €

20 €

750 €

24 €

875 €

28 €

1000 €

32 €

1250 €

40 €

1500 €

48 €

1500 €

48 €

1750 €

56 €

2000 €

64 €

2250 €

72 €

2500 €

80 €

Über 2500 €

84 €

Das Kirchgeld können Sie im Pfarramt einzahlen oder auf das Konto Ihrer Kirchengemeinde überweisen. Die Bankverbindungen finden Sie auf der inneren Umschlagseite. Spendenbescheinigungen werden auf Wunsch ausgestellt.

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Informationen von den Friedhöfen:

 

 

Es hat sich längst herumgesprochen, dass auf dem Friedhof in Neukloster ein Rasengrabfeld angelegt wurde. Hier können Einzel- und Doppelgrabstellen erworben werden, bei denen die Pflege des Grabes der Friedhofsverwaltung obliegt.

Auch auf dem Friedhof in Groß-Tessin ist seit diesem Jahr die Bestattung auf einem Rasengrabfeld möglich. Ebenso wurde ein Grabfeld für Urnengräber angelegt.

Nähere Informationen erhalten Sie im Pfarramt.

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