Glockenturm

 

Der Anfang des 15. Jhdts. errichtete Turm war ursprünglich 12m hoch. Die ursprüngliche Nutzung ist unklar, vielleicht diente er als Taubenhaus oder als Friedhofskapelle. Im Jahre 1586 wurde der Turm auf 24m aufgstockt. Die Mittel für die Aufstockung stellte Herzog Ulrich von Mecklenburg bereit, dessen Wappen noch heute unter dem Südfenster zu finden ist.

Nach Brandstiftung durch zwei zwölfjahrige Jungen brannte der Turm im Februar 1989 bis auf die Grundmauern nieder und wurde 1995 und 1999  originalgetreu wieder aufgebaut.

 

 


Ursprünglich besaß der Turm ein dreifaches Geläut. Im Zweiten Weltkrieg ist eine der Glocken verschollen. Die beiden anderen wurden bei dem Brand stark in Mitleidenschaft gezogen. Die beschädigte f-Glocke von 1461 konnte geschweißt werden, die zweite Glocke war so stark beschädigt, dass sie nicht mehr zu reparieren war. Sie steht heute in der Kirche. Als Ersatz für diese Glocke, wurde 1995 eine neue c-Glocke gegossen. Im Mai 2002 wurde die im Krieg verschollene Glocke neu gegossen, so dass Neukloster nach über 50 Jahren wieder volles Geläut hat. Die Glocken werden auch heute noch traditionell von Hand geläutet.