Der Marienaltar wurde um 1500 von einem unbekannten Meister geschafften. Die geschnitzte Predella besteht aus Teilen eines anderen Altars und ist deutlich älter (um 1420). Auf der Predella sind Szenen und Heiligenfiguren dargestellt.

Die Reihe beginnt am linken Flügel mit der Heimsuchung. Darauf folgen St. Nikolaus und Johannes der Täufer der, auf der kauernden Figur des Herodes Antipas stehend auf die Heilige Schrift zeigt. Unter dem Mittelschrein des Altars finden sich vier Szenen aus der Leidensgeschichte Jesu: Christus am Ölberg, Geißelung, Dornenkröung und Kreuztragung. Unter dem rechten Flügel befinden sich der Kirchenpatron Johannes der Evangelist und der seitlich gezeigte knieende Apostel Thomas. Daneben findet sich eine Christusdarstellung und die Heilige Katharina mit Rad und Schwert. Auf diese heute als Predella dienenden Figurenszenen, ist der dreiteilige Flügelaltar gesetzt. Er zeigt in der Mitte die Kirchenpatronin Maria als Strahlenkranzmadonna. Der um den Strahlenkranz verlaufende Rosenkranz weist neben musizierenden Engeln auch die Darstellung der fünf Wundmale Christi an Händen, Füßen und dem Herzen auf. Im linken Flügel ist eine Anna-Selbdritt-Gruppe gezeigt, im rechten Flügel die Heilige Katharina mit Schwert und Rad.